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Geschichte

Man schrieb das Jahr 1728, als der damalige Obervogt Gottlob Friedmann von Pöllnitz sein neues Palais in der Wilhelmstraße 13 errichten ließ. Als Architekt des heutigen Ratskellers beauftragte von Pöllnitz den damaligen Ludwigsburger Stadtbaumeister Donato Guiseppe Frisoni.


Als sich Ende des 18. Jahrhunderts Prinz Friedrich für das Palais interessierte, hatte dieses schon diverse Besitzerwechsel hinter sich. Am 08. Februar 1790 kaufte der Prinz das Anwesen zum Preis von 9000 Gulden nebst 500 Dukaten Schlüsselgeld. 

Nach dem Tod Friedrich ging das Palais an die vier Kinder des Prinzen Paul über, er erwarb im Jahre 1834 die „Museumsgesellschaft“.

Der „Museumsgarten“ wurde anfangs nicht verändert, war weiterhin mit Obstbäumen bepflanzt. Erst ab dem Jahr 1868 mussten die Obstbäume schrittweise der neuen Bepflanzung durch schattenspendende Kastanien weichen - der „Museumsgarten“ wandelte sich langsam zum Biergarten heutiger Prägung. 


1948 nahm das städtische Gartenamt die Planung für die Neugestaltung des Ratskellergartens auf. Im Rahmen der „Generalsanierung“ wurde die alte Remise, das letzte der alten Wirtschaftsgebäude, abgerissen und der gegenüberliegende Saalbau nach Süden verlängert. Anstelle der Remise entstand eine Freifläche für die Gartenterrasse. Bis zum Ende der 50er Jahre war der Garten in den Sommermonaten ein beliebter Treffpunkt für Musik- und Tanzveranstaltungen. 

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